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	<title>Allgemein &#8211; Reisen ins Paradies</title>
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	<description>Unsere Kreuzfahrten in Wort und Bild</description>
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		<title>Cordoba</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siegfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 21:05:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Córdoba, im Herzen Andalusiens am Ufer des Guadalquivir gelegen, ist eine Stadt voller Geschichte, Kultur und architektonischer Meisterwerke. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe und begeistert mit engen, verwinkelten Gassen, weißen Häusern und blumengeschmückten Patios. Das wohl berühmteste Bauwerk ist die Mezquita, eine Moschee-Kathedrale, die mit ihren unzähligen Säulen und kunstvollen Bögen das Zusammenwirken maurischer und christlicher Architektur zeigt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die römische Brücke, das Alcázar der christlichen Könige und das jüdische Viertel mit der Synagoge. Córdoba geht auf eine alte iberische Siedlung namens Karta Tuba (= „Große Stadt“) zurück. Nach der Herrschaft der Karthager wurde die Region 169 v. Chr. von den Römern besetzt und ca. 152 v. Chr. eine römische Stadt namens Corduba gegründet. Nach der Zerstörung durch die Vandalen blieb Córdoba Teil des Westgotensreiches, wurde 711 von den Mauren eingenommen und größtenteils zerstört. Ab 716 war sie zeitweise Sitz der Statthalter von al-Andalus und ab 756 die Hauptstadt des umayyadischen Emirats von Cordoba. Im Rahmen der Reconquista eroberten 1236 christliche Truppen des kastilischen Königs Ferdinand III. die Stadt. Während des Spanischen Unabhängigkeitskrieges wurde die Stadt am 8. Juni 1808 von französischen Truppen eingenommen, ausgeplündert und zum großen Teil zerstört. Im Spanischen Bürgerkrieg gehörte Córdoba 1936 zu den ersten Städten, die von Truppen des Generals Franco besetzt wurden.]]></description>
		
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		<title>Tag der Abreise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siegfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 20:15:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[OCEANIA NAUTICA &#8211; Kabine 8003 im frischen Look Erster Abend auf dem Schiff]]></description>
		
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		<title>Lissabon &#8211; Stadt des Lichts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siegfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 17:16:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Lissabon, die Hauptstadt Portugals, liegt an der Mündung des Tejo in den Atlantik und zählt zu den ältesten Städten Europas. Bereits die Phönizier gründeten hier im 12. Jahrhundert v. Chr. eine Handelsstation namens Alis Ubo. Nach Karthagern und vermutlich auch Griechen kamen später Römer, die die Stadt als Olisipo zu einem wichtigen Zentrum der Provinz Lusitania ausbauten. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches folgten Westgoten und ab 711 n. Chr. die Mauren, die al-Ushbuna zu einer befestigten, wohlhabenden Stadt machten. 1147 wurde Lissabon im Zuge der Reconquista von König Afonso Henriques zurückerobert und 1255 Hauptstadt Portugals. Im 15. und 16. Jahrhundert erreichte Lissabon seinen Höhepunkt als Zentrum der portugiesischen Entdeckungsreisen. Von hier brachen Vasco da Gama und andere Seefahrer zu neuen Handelsrouten auf; Gewürze, Gold und Kolonialwaren machten die Stadt reich.Ein einschneidendes Ereignis war das verheerende Erdbeben von 1755, das große Teile der Stadt zerstörte. Unter dem Marquês de Pombal wurde Lissabon modern wiederaufgebaut. Im 19. und 20. Jahrhundert erlebte die Stadt politische Umbrüche, darunter die Ausrufung der Republik 1910 und die Nelkenrevolution 1974, die die Diktatur beendete. Heute ist Lissabon eine dynamische, europäische Metropole mit reicher Geschichte, die Tradition und Moderne vereint. Historische Viertel wie Alfama und Belém zeugen vom kolonialen Erbe, während neue Stadtteile wie der Parque das Nações den Wandel zur modernen Hauptstadt symbolisieren. Ein gewaltiges Erdbeben besiegelte im Jahr 1755 den wirtschaftlichen Niedergang der Stadt, der bereits Jahrzehnte zuvor schleichend eingesetzt hatte, und sorgte in ganz Europa für Aufsehen. Im 19. Jahrhundert erlebte Lissabon einen Wiederaufstieg. Torre de Belém Der Torre de Belém in Lissabon ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Portugals. Er wurde zwischen 1514 und 1520 am Ufer des Tejo erbaut und diente ursprünglich als Verteidigungsturm zum Schutz des Hafens sowie als symbolisches Tor zur Welt während des Zeitalters der Entdeckungen. Der Turm ist ein Meisterwerk des manuelinischen Stils, reich verziert mit maritimen Motiven, Wappen und Ornamenten. Später diente er auch als Leuchtturm und Gefängnis. Heute gehört der Torre de Belém zum UNESCO-Weltkulturerbe und steht als Symbol für Portugals maritime Geschichte und die Blütezeit der Seefahrt. Neben dem Torre De Belém wartet Lissabon mit vielen weiteren Sehenswürdigkeiten auf, die die Geschichte der Stadt beeindruckend nachvollziehen lässt. Zwischen bunten Gassen, historischen Straßenbahnen und atemberaubenden Aussichtspunkten spürt man den Charme vergangener Zeiten, leider auch an vielen Gebäuden, die mit den typischen Fliesen, den sogenannten Azulejos verkleidet sind. Diese traditionellen Keramikfliesen schmücken Fassaden, Innenhöfe, Kirchen und Bahnhöfe und erzählen häufig Geschichten aus Geschichte, Religion oder Alltag und verleihen den Gebäuden ihren unverwechselbaren Charme. Am Besten erkundet man diese Charme als Rundfahrt mit einer der Straßenbahnen der Stadt, vorzugsweise mit der Linie 28. Sie rumpeln durch enge, steile Gassen und verbinden viele der schönsten Viertel der Stadt miteinander. Die alten, gelben Wagen stammen teils noch aus den 1930er-Jahren und sind nicht nur Transportmittel, sondern echtes Kulturerbe. Viele Sehenswürdigkeiten in Lissabon erinnern an Portugals glanzvolle Zeit als Seefahrernation. Das Entdeckerdenkmal (Padrão dos Descobrimentos) ehrt berühmte Navigatoren wie Vasco da Gama oder Heinrich den Seefahrer. Auch im Stadtbild, auf Azulejos und in Museen wie dem Museu de Marinha, spiegelt sich die maritime Geschichte wider – ein zentraler Teil der portugiesischen Identität.]]></description>
		
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		<title>Das Taj Mahal &#8211; Ein Weltwunder (fast) in weiß&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siegfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2024 18:42:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[In etwa im geographischen Zentrum der Stadt Agra liegt der Taj Mahal, ein im Jahr 1648 fertiggestelltes Mausoleum, in dessen Zentrum die Kenotaphen des Großmoguls Shah Jahan und seiner 17 Jahre zuvor verstorbenen Frau Mumtaz-uz-Zamani (auch Mumtaz Mahal - Auserwählte des Palastes &#8211; genannt) zu besichtigen sind. Mit dem Bau wollte der Mogulkaiser Sha Jahan seine große Trauer über den Tod seiner Lieblingsfrau zum Ausdruck bringen, die 1631 im 14. Kindbett gestorben war. Fast 20 Jahre dauerte der Bau, an dessen Errichtung über 20.000 Handwerker aus vielen Teilen Asiens ebeteiligt gewesen sein sollen. Neben dem das Erscheinungsbild seit Jahrhunderten prägenden Einsatz von weißem Marmor biete die Gestaltung des Gebäudes ein sehr gutes Beispiel für die Verschmelzung von indischen mit persischen, also islamischen Bauelementen und Dekorationen. Auch die Baumaterialien wurden aus Asien und Indien unter Einsatz von angeblich ca. 1.000 Elefanten herbeigeschafft.Der Kern des Gebäudes besteht aus vor Ort gebrannten Ziegelsteinen, der mit weißem Marmor aus der Region von Jaipur (Rajastan) verkleidet wurde. In den Marmor der Außenfassaden wurden Intarsien als Schriften und auch florale Muster eingearbeitet, wobei neben vielen Edelsteinen und Halbedelsteinen auch schwarzer und gelber Marmor aus anderen Regionen Indiens verwendet wurden. Solche Edelsteine und Halbedelsteine waren z.B. Jaspis, Karneole, Achate, Kristalle, Lapislazuli, Saphire, Korallen, Granate, Diamanten Onyxe, Türkise u.v.a. Der Name Taj Mahal besteht aus zwei arabischen Begriffen, dessen Wortverbindung im Arabischen „Krone eines Ortes“ bedeutet. In der Mogulzeit erfuhr der Begriff maḥall den Bedeutungswandel zu „Palast“, so dass sich im Indischen aus der Wortverbindung „Krone des Palastes“ ergab. Die korrekte Bezeichnung lautet daher eigentlich &#8222;der&#8220; Taj Mahal. Im deutschen Sprachgebrauch ist ein Grabmal jedoch etwas Sächliches, so dass im Deutschen auch &#8222;das&#8220; Taj Mahal korrekt ist. Das Kerngebäude besteht aus einem auf einem quadratischen Unterbau errichteten Oktogon, über das sich eine Kuppel wölbt, die ca. 30m hoch ist und einen Durchmesser von ca. 27m aufweist. Als Besonderheit weisen die vier um den Zentralbau herum errichteten Minarette eine leichte Neigung weg vom Gebäude auf, um so bei einem Erdbeben einen Sturz auf das Zentralgebäude zu vermeiden. Man beachte: 17. Jhdt!!! Mittig unter der Kuppel befindet sich der durch durchbrochene Marmorwände geschützten Kenotaph von Mumtaz Mahal und direkt daneben der aus dem Zentrum des Innenbereichs herausgenommene Kenotaph des Erbauers, Shah Jahan. Man darf zwar um diesen Innbereich herumgehen, wird aber von Soldaten regelmäßig, freundlöich aber sehr bestimmt zur Eile angetrieben. Es besteht Fotographierverbot. Zwischen dem Torbau und dem Mausoleum liegt ein 18 Hektar großer Garten mit einem länglichen Wasserbecken im Zentrum. Das Grabgebäude wird rechts und links von zwei Gebäuden mit deutlichem Abstand zum Mausoleum flankiert. Bestimmend für jedes dieser Gebäude ist der rote Sandstein mit Verrzierungen aus weißem Marmor. Und jedes dieser beiden Gebäude hat ebenfalls drei weiße Marmorkuppeln, allerdings niedriger als der zentrale Taj Mahal. Das linke, Richtung Westen (Mekka) liegende Gebäude ist eine Moschee. Das rechte Gebäude war ursprünglich als Gästehaus geplant. Das heutige Bild des Außenbereiches des Gesamtkomplexes wurde unter der britischen Herrschaft deutlich verändert und dadurch mehr oder weniger das Bild hergestellt, das wir heute kennen. Erst 1904 wurde der Taj Mahl unter Denkmalschutz gestellt. 1983 wurde der Taj Mahal in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.Er ist auch, unübersehbar durch die Menschenmengen überwiegend indischer Nationalität, ein beliebtes Ziel frisch vermählter indischer Eheleute, samt Anhang der Hochzeitsgesellschaften. Der Besuch soll die gegenseitige Liebe dauerhaft machen und bestärken. Aber auch am Taj Mahal zeigen sich deutlich die Spuren der Umweltverschmutzung, die den weißen Marmor mit einem gelblichen Schimmer überzieht, dem vor allem in der Abendsonne durch die besondere Farbgebung sogar noch einen besonderen Reiz abgewonnen werden kann. Versuche, die Verschmutzung und auch die dadurch entstehende Korrosion der Marmorverkleidung durch eine traditionelle indische Mixtur aus Erde, Getreidekörnern, Milch und Kalk zu beseitigen, schlugen fehl. Die Abholzung im Umland sorgt darüber hinaus auch für eine Bodenerosion, die wiederum Sandstürme auslöst, denen das Gebäude entsprechend ungeschützt ausgesetzt ist. Ungeachtet des Status als Weltkulturerbe, hat das oberste indische Gericht 2018 mit dem sofortigen Abriss des Gebäudes gedroht, wenn nicht unverzüglich mit Erhaltungsmaßnahmen begonnen würde. Allerdings: Baugerüste jedenfalls konnten wir bei unserem Besuch nicht feststellen.]]></description>
		
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		<title>Agra und das Rote Fort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siegfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2024 08:28:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Leider spielte das Wetter nicht mit, so dass wir die geplanten beiden Aufenthalte am Taj Mahal, in der Morgensonne und der Abendsonne schlicht auf einen Aufenthalt in der Mittagszeit reduzieren mussten. Den Morgen des ersten Reisetages verbrachten wir allerdings in der &#8222;zweiten&#8220; Sehenswürdigkeit von Agra, dem Roten Fort. Das Rote Fort ist eine sehr weitläufige Palastanlage aus der Epoche der Mogulkaiser. Ab 1565 war der Palast Zentrum der Macht und Agra war ab diesem Jahr auch Hauptstadt des Mogulreiches, die von Neu Delhi hierher verlegt wurde, allerdings nur bis 1648. Danach verloren Fort und auch Stadt an Bedeutung, ohne dass die Gebäude wirklich dem Verfall überlassen wurden. Das Mogulreich war ein von 1526 bis 1858 auf dem indischen Subkontinent bestehender Staat um die Städte (Alt) Delhi, Agra und Lahore. Der Name Mogul leitet sich nach Angaben unseres Führers aus dem Namen für das Volk der Mongolen ab. Ein Herrscher der aus Zentralasien stammenden Timuriden-Dynastie, dem Vorläufer der Moguldynastie, hatte über eine Heirat direkte Verbindung zum Mongolenherrscher Dschingis-Khan. Allerdings wurde der Name Mogul erst durch Portugiesen geprägt, die aus der Bezeichnung des Timuridenreiches &#8222;mughul&#8220; die Bezeichnung &#8222;Moghulistan&#8220; formten. Die Mogule waren muslimische Herrscher, deren &#8222;Amtssprache&#8220; aus den ursprünglichen zentralasiatischen Dialekten zu Persisch überging. Daher wandelte sich auch der Begriff für den Herrscher von Mogul(kaiser) in das persiche Padischah, der dem Titel eines Kaisers gleichkam. 1858 wurde der letzte Großmogul von Delhi von den Briten abgesetzt. Sein Territorium ging in Britisch-Indien auf. Ab Beginn des 19. Jhdt. diente das Fort der britischen Armee als Kaserne für &#8222;The Queen’s Royal Surrey Regiment&#8220;. Gleichzeitig war das Fort Sitz der Regierung für die Nordwestprovinz der bengalischen Präsidentschaft. Neben dem britische Regiment (auch 31. Regiment) waren im Fort drei indische Regimenter und ein Artillerie-Regiment untergebracht. Bei den britischen Soldaten war das Fort besonders wegen der herrlichen Festung, der Schönheit des Taj Mahal und der Ruinen der verlassenen Paläste der einstigen Mogulherrscher beliebt. Eine Schattenseite jedoch war die Tatsache, dass die Ruinen von Wölfen befallen waren, die &#8211; so zumindest berichtet es die Regimentschronik des 31. Regimentes &#8211; in vielen Fällen auch kleine Kinder &#8222;raubten&#8220;. Damals wurde eine Belohnung von zehn Rupien an jeden bezahlt, der dem Magistrat des Forts einen Wolfskopf vorlegen konnte. Auch wurde berichtet, dass Mitte des 19. Jhdt. in der Region um Agra eine große Hungersnot herrschte, mit Tausenden von Todesfällen. Ganze Dörfer waren entvölkert worden; viele Bauern boten sogar ihre Kinder zum Verkauf an, um nicht nur das Überleben der Kinder, sondern auch das eigene zu retten. Ein europäischer Hilfsfonds richtete im Roten Fort unter Führung der britischen Soldaten ein Lebensmitteldepot ein, mit dem zumindest ein Teil der Not gelindert werden konnte. Das Rote Fort wurde 1983 in das UNESCO-Kulturerbe aufgenommen. Bemerkenswert: Seit dem Jahr 1886 ist Agra Sitz eines katholischen Erzbistums. Auch bemerkenswert: die in den Marmor eingelegte, aus Halbedelsteinen bestehende Dekoration.]]></description>
		
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		<title>Agra &#8211; und ein Weltbild ändert sich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siegfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2024 17:34:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Agra ist eine etwa 1,7 Millionen Einwohner zählende Stadt, ca. 220 km oder &#8211; wenn man eine verkehrsreiche Zeit erwischt &#8211; ca. 4,5 bis 5 Stunden Busfahrt von Neu Delhi entfernt liegt. Bei Einfahrt und Durchfahrt durch diese Stadt wird man diese Einwohnerzahl nur sehr schwer glauben. Abgesehen von den teils in die Höhe ragenden Hotels westlicher Hotelketten, gibt es nicht wirklich so etwas wie ein Innenstadtzentrum. Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten Agra&#8217;s , das Rote Fort und das Taj Mahal liegen recht nah beieinander und bilden dann mehr oder weniger das Zentrum dieser Stadt. Das Straßenbild entspricht dann auch dem Klischee einer indischen Stadt: neben Rikschas, Motorrädern, bunten Pferdekutschen, Traktoren fahren überall und ohne sich auch nur im geringsten um Fahrspuren zu kümmern winzige grüngelbe Taxis scheinbar unkoordinierbar durch die Landschaft. Wer keine Hupe hat, hat verloren. Oder, so zumindest empfiehlt es unser Führer: wer ans Ziel kommen will, muss das tun, was alle Fahrer tun. Augen zu und einfach fahren. Zu unserer Überraschung wurden wir im Marriot Courtyard in einem sehr ordentlichen Hotel untergebracht, auch hier waren unsere Befürchtungen unbegründet. Das Bett war mit Rosenblättern dekoriert, die den ganzen Raum mit ihrem Duft überfluteten. Mit wenigen Mitteln hat man uns zu verstehen gegeben, dass wir sehr wollkommen sind. Als Abendprogramm wurde uns am ersten Abend eine kleine Tanzvorführung geboten, die durchaus sehenswert war und das nicht nur der bunten Kostüme wegen. Mit Betreten des Hotels, mit dem ersten Kontakt mit den Menschen vor Ort und nicht nur im Umfeld des Hotels, begann sich auch unser Weltbild in Bezug auf Indien zu verändern. Wir durften einen Stolz dieser Menschen auf das Erreichte in den letzten Jahren erleben, einer, trotz aller Armut, deutlich erkennbaren Zufriedenheit und vor allem einer gelebten Gastfreundschaft und Höflichkeit Touristen gegenüber.Mehr noch ist von vielen, vor allem von Kindern und Jugendlichen der Wunsch geäußert worden, einmal mit weißen Menschen ein Selfie machen zu dürfen. Viele kommen aus den umliegenden Dörfern in die Stadt und haben noch nie in ihrem Leben einen weißen Menschen gesehen. Wenn der dann 1,92m Länge mitbringt und auch noch weiße Haare hat, scheint das Glück der jungen Inder vollkommen zu sein. Wenn wir an den Sehenswürdigkeiten von Agra, dem Roten Fort oder dem Taj Mahal nicht die Möglichkeit hatten, an zentraler stelle ein Foto zu machen, dann nicht der Inder wegen, sondern anderer Touristen wegen, überwiegend aus dem asiatischen Raum. Aber davon gab es deutlich weniger, als wir erwartet hatten. Dennoch klang es ein wenig befremdend, beim Rundgang im Inneren des Taj Mahal plötzlich deutlich deutsche Kommentare im breitesten sächsischen Dialekt vernehmen zu können. Und ja, spätestens beim Verlassen des Roten Forts oder des Taj Mahal musste man sich der Myriaden alter und junger Straßenverkäufer erwehren, die man nicht einmal anschauen oder gar anlächeln sollte, weil das sehr leicht als Kaufinteresse gedeutet werden konnte und auch wurde. Die dann wieder loszuwerden war geradezu unmöglich. Einige Gebäude des Roten Forts und vor allem aber das Taj Mahal und wurden aus Marmor errichtet, in das mit Halbedelsteinen Blumendekorationen eingelegt waren, die uns aus den Moscheen in den Emiraten durchaus bekannt waren. Ein deutlicher Hinweis, dass die Mogul-Kaiser dem Islam zugehörten. Dieses Kunsthandwerk wurde von einigen wenigen Familien seit der Errichtung der Gebäude weitergefpelgt und kann heute in Werkstätten besichtigt werden. Es war für uns fast unglaublich zu sehen, mit welch einfachen Mitteln der Marmor bearbeitet wurde, damit die dann hauchdünn geschliffenen Halbedelsteine mit einem speziellen Zement eingelegt werden können. So konnten wir auch lernen, dass nicht die Größe einer Marmorplatte, eines Marmorelefanten oder einer Blumenvase aus Marmor entscheidend für die Preisgestaltung ist, sondern wie dünn der Marmor geschliffen ist und wie viele Einzelteile aus Halbedelsteinen hier eingelegt werden. Die Handarbeit hat man uns u.a. dadurch erklärt, das Maschinen viel zu ungenau und zu schwer steuerbar sind, um die teils nur millimetergroßen Intarsien herzustellen.]]></description>
		
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		<title>Auf dem Weg nach Agra&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siegfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2024 16:09:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Ende unserer Seereise brachte uns zunächst eine Art Kulturschock. Wir haben mit Dubai eine lebendige, quirlige Stadt verlassen, die, ablesbar an den unzähligen Baustellen, nach wie vor im Aufbau befindet. Drei Seetage später war der erste Blick auf unsere Anlegestelle im Hafen von Mumbai Ernüchterung pur. Wir haben schon viele &#8222;unfertige&#8220; Häfen und Anlegestellen gesehen, niemals aber etwas so unwirtliches, wie dies in Mumbai der Fall war. Auf einen Schlag schienen alle Bedenken, die wir vor der Abreise hinlänglich diskutiert hatten, bestätigt. Hinzu kam die Tatsache, dass es in diesem fast zerfallenen Gebäude dann auch die übliche Zollkontrolle &#8222;face-to-face&#8220; gab, die für uns absolut nicht nachvollziehbar äußerst penibel und trotz vorgelegtem Visum fast feindlich abgewickelt wurde. Da nutzte am Ende auch das Lächeln der Zollbeamten nichts, man spürte deutlich die Macht, die diesen Beamten übertragen wurde. Aufgrund eines Computerfehlers wurden die Papiere von Gaby besonders &#8222;untersucht&#8220;, ganz so, als hätte sie diesen Computerfehler verursacht. Aber einer musste ja Schuld sein und die Zollbeamten waren es bestimmt nicht. Die Überprüfung von Papieren hat sich allerdings durch unseren gesamten Aufenthalt durchgezogen. Auch am Flughafen von Mumbai oder Neu Delhi wurde in Abständen von wenigen Metern Papiere geprüft, Stempel auf die Papiere gesetzt. Und obwohl die Prüfer sehen konnten, dass eben wenige Meter zuvor bereits ein Stempel gesetzt wurde, hatte man seine helle Freude, noch einen weiteren irgendwo zu platzieren. So waren auf einer Bordkarte (!) dann durchaus 5 Stempel zu finden. Da unser Schiff erst gegen Mittag angelegt hat und unser eigentlich gebuchter Ausflug zu den Elefanta Caves gestrichen wurde, entschlossen wir uns, den restlichen Tag auf dem Schiff zu verbringen. Die Sonne genießen wäre übertrieben gewesen. Über Mumbai lag eine derartige Smogglocke, dass die Sonne nur äußerst gefiltert durchkam. Dennoch war selbst der Aufenthalt am Schiffspool bei ca. 33 Grad und bei einer nach einer Seereise so empfundenen extremen Luftfeuchtigkeit von über 80% nicht wirklich erholsam. Der nächste Tag bedeutete dann das Ende der Seereise. Wir wurden zum Flughafen Mumbai gefahren und hatten das Glück, dass aufgrund der sehr schnellen Ausschleusung vom Schiff genug Zeit für eine kleinere Stadtrundfahrt blieb. Mumbai hat uns dabei ein Gesicht gezeigt, aus dem wir die einstige Schönheit, den Verfall aber auch das Potenzial der Stadt erkennen konnten. Und hier, wie in vielen Großstädten weltweit, war Reichtum und Armut meistens nur ein Straßenzug voneinander entfernt. An Obdachlosen in Hauseingängen fuhren teure Luxuskarossen vorbei. Und voller Stolz wurde uns berichtet, dass alleine in dieser Stadt mehrere Milliardäre leben sollen. Mit Mukesh Ambani hält einer davon den Platz 11 auf der Liste der reichsten Menschen der Welt.]]></description>
		
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		<title>Doha 2 &#8211; Eine Perle Version 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siegfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2024 20:03:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer sich für Doha ein wenig Zeit nimmt, kann, eine entsprechende Führung vorausgesetzt &#8211; kleine Schätze kennenlernen. Dazu gehört sowohl ein Besuch in den obersten Etagen von Luxushotels, wie z.B. den Katara-Tower, in dessen rechten Flügel das Hotel Fairmont untergebracht ist, im linken Flügel dann das Raffles-Hotel. Der vorsichtige aber auch freundliche Guard in der Bar in der 33. Etage, ermöglichte tolle Ausblicke auf Doha &#8222;von oben&#8220; und auch die Möglichkeit, in Glasstühlen aus Muranoglas zu verweilen. Der Besuch der wohl schönsten Mall Doha&#8217;s, des Villagio, ist ein weiteres Highlight unserer Reise. Wer den Canale Grande im Kleinformat, Häuserfassaden im Renaissance-Stil und eine Eisbahn bei 30 Grad Außentemperatur erleben will, der ist im Villagio gut aufgehoben. Exklusivste Geschäfte natürlich inbegriffen.Krönender Abschluss eines aufregenden Tages ist dann ein Ausflug in die direkt an das Meer grenzende Wüste südlich der Hauptstadt Katars. Nicht nur eine Tour im allradgetriebenen Jeep durch die Dünen war dabei außergewöhnlich, sondern auch der Mut von Gaby, es sich auf einem Kamel &#8222;gemütlich&#8220; zu machen. Da konnte dann Siegfried nicht nachstehen und hat sich voller Mitleid für das arme Tier ebenfalls zu einem Miniausritt auf einem starken und jungen (so das Versrpechen des Tierpflegers) Wüstenschiff überreden lassen.]]></description>
		
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		<title>Doha &#8211; eine Perle mit Charakter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siegfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jan 2024 14:49:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer Doha gesehen hat, weiß, wofür man die Milliarden aus der Erdöl- und vor allem Erdgasförderung des Königreiches Katar ausgeben kann und ausgegeben hat. Nur scheinbar lässt sich die Stadt mit Dubai vergleichen, auch wenn man angesichts der überwältigenden Skyline beider Städte gerne einen Vergleich anstellt. Doha ist modern und dennoch spürt und sieht man überall etwas Traditionelles. Man ist sich der Geschichte des Königreiches bewusst, ist aber auch &#8211; mit Recht &#8211; stolz darauf, bereits heute die Voraussetzungen zu schaffen, die Katar und damit Doha auch nach Versiegen der Öl- und Gasvörräte ein Überleben auf hohem Niveau garantiert. Und wenn man die Augen offen hält erkennt man, dass Doha noch lange nicht &#8222;ausgewachsen&#8220; ist. Die Stadt selbst wurde erst im Jahr 1850 gegründet. Zuvor zogen über Jahnhunderte lediglich Nomaden durch das vor Jahrtausenden einmal sehr fruchtbar gewesene Wüstengebiet. Erst die von der arabischen Halbinsel stammende Beduinensippe Al Thani hat sich dauerhaft auf der Wüstenhalbinsel niedergelassen. Die Stadtgründung selbst war wohl zur Abwehr von Piraten und zu Gunsten der britischen Ostindien-Kompanie vorgenommen worden. Heute leben im Großraum Doha mit ca. 1.2 Mio Menschen mehr als 30 % der Einwohner Katars. Allerdings sind 80% der Einwohner Katars keine &#8222;Kataris&#8220; sondern stammen aus Indien, Pakistan, den Philipinen und ca. 50 weiteren Nationen. Die als Arbeitsmigranten bezeichneten Ausländer arbeiten gemäß vieler Beobachter unter teils widrigen Bedingungen, wenn man unsere westlichen Anforderungen an Arbeitsplätze, Löhne und Gehälter oder auch Unterkunft anlegt. Legt man dagegen die Lebensbedingungen der Heimatländer als Grundlage der Bewertung fest, kommt man sicher zu einem etwas differenzierteren Urteil. Unsere &#8211; zugegeben wenigen &#8211; Gespräche mit solchen Arbeitsmigranten haben immer bestätigt, dass sich der Aufenthalt und der Fleiß in Katar lohnt und auch die Unterbringung in Mehrbettzimmern immer noch Luxus im Vergleich zu den Hütten in den Slums von Mumbai oder Dehli oder Islamabad ist.]]></description>
		
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		<title>Ein Genuss für die Augen &#8211; die Sheikh Zayed Moschee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siegfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2024 23:32:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Zweite Station war ein absolutes Highlight der gesamten Kreuzfahrt. Der Besuch der Sheikh Zayed Moschee war zwar etwas umständlich, immerhin mussten mehrere Kontrollen mit entsprechenden Kleiderkontrollen überwunden werden. Und auch der Weg zur Moschee selbst führte durch eine Mini-Mall mit etlichen Einkaufsläden, Souvenir-Shops, Mc Donalds und Starbucks über einen langen unterirdischen Gang zur eigentlichen Moschee.Eine Kleiderordnung legt dann auch fest, wie vor allem die weiblichen Besucher auszusehen haben. Dagegen ist die Vorschrift der mindestens knielangen Hose für die Männer noch am leichtesten zu erfüllen. Die Sheikh Zayed Moschee ist die größte Moschee in den Vereinigten Arabischen Emiraten und die drittgrößte der Welt. Ihre zentrale Kuppel gilt mit ihren ca. 32 Metern Durchmessern und c. 70 Metern Höhe sogar als die zweitgrößte Moscheekuppel der Welt. In der Moschee finden bis zu 40.000 Gläubige Platz und man hat uns glaubhaft versichert, dass sich zum Freitagsgebet regelmäßig bis zu 20.000 Pilger einfinden. Für die Gläubigen soll die Kuppel über dem Gebetsraum das Paradies darstellen und mit dem schneeweißen Marmor, aus dem auf besonderen Wunsch des &#8222;Bauherrn&#8220; und Namensgebers, Sheikh Zayed Bin Sultan Al Nahyan, die gesamte Moschee gebaut bzw. verkleidet wurde, soll die Farbe des Friedens symbolisiert werden. Aber nicht nur der Gebetsraum fasziniert. Noch bevor man diesen überhaupt betreten kann, sorgt ein aus strahlend weißem Marmor belegter, ca. 17.000 Quadratmeter großer Hof für blankes Erstaunen. Betreten kann man dieses marmorene Kunstwerk, in dem aus Halbedelsteinen blumige Motive eingelassen sind, nicht. Lediglich einige wenige Quadratmeter, die mit Kunststoffplatten ausgelegt sind, ermöglichen es, aus dem Säulengang, der den gesamten Hof umgibt auf den Hof zu treten. Diese sogenannten Photostops werden dann auch von den Massen an Touristen, die sich durch die Moschee drängen, intensiv genutzt. 15 verschiedenen Marmorsorten sollen verbaut worden sein, und mit Blattgold belegte Kapitelle an hunderten Säulen rund um den Innenhof bieten immer wieder faszinierende Anblicke. Im Gebetsraum selbst findet sich der mit ca. 5.400 m² weltweit größte Teppich, der in 12-monatiger Handarbeit in einem einzigen, ca. 35 Tonnen schweren Stück angefertigt wurde. Als im wahrsten Sinne krönender Abschluss dieses überwältigenden Gebäudes darf dann der mit zwölf Tonnen Gewicht weltweit größte Kronleuchter, der zentral und unübersehbar den Gebetsraum schmückt, bewundert werden.]]></description>
		
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